Archive for the ‘Kaufberatung’ Category

GUTSCHEIN, RABATT UND GUTSCHEINCODE

Mittwoch, Mai 11th, 2011


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Donnerstag, April 21st, 2011

Zu Ostern gibt es bei eBay jetzt ein ganz besonderes Angebot: ersteigern Sie einen 10,- Euro-Gutschein von StadtVersand.de und Mode-Outlet-Celle schon ab einem einzigen Euro.

Das Sortiment, aus dem Sie für diesen Gutschein einkaufen können umfasst Mode / Bekleidung für Frauen, Männer und Kinder, Accessoires, Wäsche, aber auch Handys, Smartphones, Speicherkarten und Zubehör. Hier ist garantiert für jeden etwas dabei und für 10 Euro erhalten Sie hier z.B. 3 Damentops, oder 2 Kinder-T-Shirts, oder 2 Micro-SD-Speicherkarten, oder auch ein Bluetooth-Headset für Ihr Handy.

Also beeilen Sie sich, das Angebot ist zunächst auf einen einzigen Gutschein beschränkt und nur bis zum 1.Mai gültig. hier mitsteigern

Große Größen, kleine Preise - neu in Celle

Samstag, Januar 8th, 2011

Wer schon immer einmal in Celle Bekleidung in großen Größen und gelichzeitig zu erschwinglichen Preisen kaufen wollte, der kann seit dem 03. Januar 2011 auf eine neue, günstige Einkaufsmöglichkeit zurückgreifen. Bei StadtVersand.de in der Welfenallee 34 findet man Bekleidung für Frauen, Männer und Kinder in (fast) allen Größen. Dabei wird besonders darauf wert gelegt, gerade die großen Größen genau so günstig anzubieten, wie die “normalen Größen”.

Das heißt, Damenjeans bis Größe 52 oder Herrenjeans bis Größe 64 gibt es schon ab 19,95 €, die passenden Shirts, Blusen, Hemden und Jacken sind schon ab 4,95 € zu erstehen.

Auch das Kindersortiment kann sich sehen lassen, von der Auswahl an modischen Oberteilen und Jeans (schon ab 7,95 €), bis hin zu extraweiten Kinderjeans für nur 9,95 €. Abgerundet wird das Sortiment durch eine Vielzahl an Accessoires, sowie Handys, Speicherkarten und Notebooks … und natürlich alles zu absoluten Niedrigpreisen.

Wer mehr sehen oder wissen will schaut am Besten selbst vorbei, entweder im Internet unter www.stadtversand.de oder direkt im Ladengeschäft in der Welfenallee 34, 29225 Celle.

Vertrag oder Prepaid?

Dienstag, Oktober 19th, 2010

So ziemlich jeder Handynutzer dürfte sich schon die Frage gestellt haben, was für Ihn effektiv günstiger ist - Vertrag oder Prepaidkarte. Leider ist die Antwort ungefähr so vielfältig wie die Anzahl der Handynutzer.
Wer einen Vertrag wählt möchte häufig einfach den Komfort haben … keine Aufladung kaufen, keine Gedanken um das Guthaben machen, ggf. eine Flatrate nutzen, neues Handy inklusive, Rufnummernmitnahme, usw.
Die Prepaidkarte punktet dagegen meist mit günstigeren Minutenpreisen und jederzeit möglichem Wechsel des Anbieters - und das war’s?

Nein. Heutige Prepaidangebote können den meisten Verträgen problemlos den Rang ablaufen. Und das nicht nur für “Wenigtelefonierer”. Für die nachfolgenden Rechenbeispiele wird der zur Zeit interessanteste Vertrag, nämlich eine “All-Net-Flat” (also eine Flatrate in alle Netze inkl. Datenflatrate für mobilen Internetzugang) inklusive aktuellem Smartphone dem gängigsten Prepaidtarif mit 9 Cent pro Minute oder SMS gegenübergestellt. Die All-Net-Flat kostet inkl. Handy 39,90 € im Monat bei einer 24-Monatigen Vertragslaufzeit. Ohne Handy ist dies schon ab 29,90 pro Monat (für die ersten 12 Monate), oder ohne feste Laufzeit wählbar.
Der hier zum Vergleich gewählte Prepaid-Tarif bietet diverse zubuchbare Flatrates ab 3,90 € für 30 Tage. Diese Optionen lassen sich entsprechend jederzeit wieder abwählen, wenn sie nicht benötigt werden.

Der Kostenvergleich:

100 Minuten monatliches Telefonieren und 50 SMS:

All-Net-Flat: 39,90 €
Prepaid: 150 x 0,09 € = 13,50 €

300 Minuten ins Festnetz + 200 Minuten in andere Netze, 300 SMS und 100 MB Datentransfer (z.B. Facebook) im Monat

 All-Net-Flat: 39,90 €
Prepaid: SMS-Flat 9,90 € + Festnetzflat 9,90€ + 3,90 € Datenoption + (200 x 0,09 €) = 41,70 € (ab 01.11.2010 greift hier die Kostenbremse - ab 39,- € wird der Prepaidtarif hier ebenfalls zur Flatrate und es fallen keine weiteren Kosten an)

Die All-Net-Flat kostet also auf 24 Monate betrachtet (inkl. Handy) 24 x 39,90 € = 957,60 €.

Die Prepaidkarte kostet einmalig 9,95 € inklusive 10,- € Startguthaben und maximal 39,- € im Monat. Da diese 39,- € aber über 7 Stunden Gesprächszeit gegenüberstehen, stellt sich die Frage, ob der Otto-Normal-Verbraucher hier überhaupt hinkommt. Wahrscheinlicher sind dann doch monatliche Kosten von maximal 20,- €.
Also: Einmalig 9,95 € - Startguthaben 10 € + Gespr.Kosten (24 x 20 €) + Handy 242,59 = 722,54 €

Die Ersparnis durch die Prepaidkarte beträgt also in diesem Beispiel satte  235,06 € in 2 Jahren.

Nimmt man jetzt noch ein einfacheres Handy, lassen sich problemlos weitere 200 Euro einsparen ( je nach dem, was man denn tatsächlich an Handyfunktionen nutzt).

Jetzt aber noch zum Thema Komfort:

Bei der All-Net-Flat braucht man sich keine Gedanken über das Guthaben zu machen (außer vielleicht auf dem eigenen Bankkonto). Bei dem hier gewählten Prepaid-Tarif auch nicht. Dieser bietet nämlich auf Wunsch eine automatische Aufladung an. Man gibt also nur noch einmal an, ab welchem Limit automatisch ein festgelegter Betrag aufgeladen werden soll, gibt dazu noch eine Einzugsermächtigung für’s Konto, und schon steht man nie mehr ohne Guthaben da.

Auch die Rufnummernmitnahme funktioniert bei diesem Prepaidtarif und wird mit einer Gutschrift über 25,- € belohnt.

Einzig das Handy muss man sich halt bei Bedarf selber kaufen … aber das ist meist auch deutlich günstiger, als es über einen teureren Vertragstarif mit zu bezahlen.

Meine Emfehlung:

Nachrechnen lohnt sich. Einfach mal das eigene Nutzungsverhalten für ein paar Monate betrachten und dann den beiden Tarifen gegenüberstellen.

Ich für meinen Teil nutze diesen Prepaid-Tarif seit fast zwei Jahren und habe dadurch meine Handykosten mehr als halbiert - von 25,- € auf 8,- € pro Monat.

Die Links:

Prepaid-Tarif:



All-Net-Flat:
1&1-Partner-Shop

Handyshop:
fit-im-alltag.eu - aStore


Inlineskates

Sonntag, August 29th, 2010


Wer stand nicht mal vor der Qual der Wahl, sich Inlineskates anschaffen zu wollen (oder müssen)… hier ein paar grundlegende Tips.

1. Die Schuhe müssen passen. Wenn irgendetwas drückt, scheuert, oder sonst irgendwie unangenehm ist - lasst es bleiben! Also hört auf eure Füße … bei Druckschmerzen unterm/im Fuß vielleicht auch mal zum Fußspezi gehen (Einlagen könnten helfen).

2. Rollen und Kugellager - mal im ernst, für den Freizeitsportler fast schon egal. Solange der Skate von einem Markenhersteller kommt, kann man sich auch darauf verlassen, daß man vorwärts kommt… ansonsten wie im echten Leben - je größer, desto besser (schneller, aber nichts für Anfänger - für die lieber die kleineren).

3. Die Schiene - auf jeden Fall aus Alu (wenns schnell gehen muß - kann auch im Mix mit z.B. Bagnesium sein), für Trend-/Freizeitsportler auch gerne die Öko-Version aus z.B. Bambus.

4. Frauen- und Männerskates? Auf jeden Fall, schließlich gibt es da ein paar eindeutige Unterschiede, wie z.B. die Form des Leistens.

5. Kaufen … aber wo? - Grundlegend kann ich den Weg in den Fachhandel nur befürworten. Nur dort gibt es letztlich auch die Beratung zum Produkt. Wer wirklich weiß, was er/sie braucht kann natürlich auch im Supermarkt oder Internet einkaufen. - Aber Achtung: nicht nur den Preis, sondern auch das Material vergleichen. Für 39,95 gibt es nunmal nicht das Gleiche wie für 99,95.

Im Bereich der Inlineskates läßt sich ähnlich dem Skibereich eine Zielgruppeneinteilung vornehmen, die es erleichtert, den individuell richtigen Skate für den Kunden zu finden. Folgende Zielgruppen lassen sich erkennen: Freizeit, Fitness, Speed, Aggressiv, Hockey, Offroad.
Jede Zielgruppe stellt andere Ansprüche an den Inlineskate, bis auf den der optimalen Passform. Hierbei kommt es häufig dazu, daß Skates zu groß gekauft werden, da diese auf den ersten Eindruck hin ungewohnt eng sitzen. Es gilt genau wie im Skistiefel, daß bei gestrecktem Knie die Zehen vorne Kontakt haben sollen, und erst in Vorlage Luft vor den Zehen sein darf. Dies liegt daran, daß hier ähnliche und auch identische Materialien wie im Skistiefel verwendet werden. Diese passen sich mit der Zeit an den Fuß an, so daß der Schuh sich weitet, und dem Fuß mehr Platz läßt.
Im Bereich der Inlineskates wird genau wie bei Snowboard- und Skistiefeln zwischen Soft- und Hardboots unterschieden. Im Freizeit- und Fitnessbereich haben sich auf Grund der Optik und der meistens besseren Passform die Softboots durchgesetzt. Hierzu hat auch die sehr aggressive Marketingstrategie des Herstellers K2, der ausschließlich Softboots produziert, beigetragen.
Aus funktioneller Sicht bieten die Hartschalen jedoch gewisse Vorteile wie z.B. herausnehmbare Innenschuhe (ansonsten nur bei Salomon-Softboots ab der Saison 2001 möglich), geringes Gewicht, gute Belüftung, mehr seitliche Stabilität (kraftsparenderes Skaten), komplett verschraubte und damit austauchbare Komponenten.

Aufbau/Schienen:

Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme, Rollen und Kugellager seien einzig und allein maßgebend für die Geschwindigkeit von Inlineskates, ist vor allem die Schiene hierfür ausschlaggebend. Im Freizeit- und Aggressiv-Skating sind die etwas weicheren, und langsameren Nylon/Fiberglas-Schienen völlig ausreichend. In den Bereichen Fitness, Speed und Hockey sind die bedeutend steiferen Aluminium-Schienen (auch gemischt mit Magnesium oder Titanium) von vorteil, da diese durch ihre bessere Spurtreue höhere Geschwindigkeiten, bzw. bessere Stabilität ermöglichen.
Im Fitness- und Speed-Skaten sind die Schienen relativ lang, um hiermit einen längeren Bodenkontakt, und somit eine höhere Geschwindigkeit zu gewährleisten. Bei Hockeyskates sind kürzere Schienenkonstruktionen für die Verwendung unterschiedlicher Rollengrößen (Hi/Lo) gefragt. Hierdurch wird eine höhere Beschleunigung und Wendigkeit erzielt.

Rollen:

Je nach Verwendungszweck werden zum Inlineskaten verschiedene Typen von Rollen gebraucht. Es werden hierbei Größe, Härte, Shape sowie die Konstruktion des Kerns unterschieden:
Je größer die Rolle ist, desto höher wird die maximale Geschwindigkeit, desto geringer aber die Beschleunigung und Wendigkeit. Umgekehrt sind kleinere Rollen besser um hohe Beschleunigungswerte und hohe Wendigkeit zu erzielen. Die Härte der Rolle wirkt sich auf fahrkomfort, Reibungswiderstand und Abnutzung aus. Also: je härter die Rolle, desto geringer der Komfort, der Reibungswiderstand und die Abnutzung (und natürlich genau umgekehrt, je weicher die Rolle ist). Das Shape bezeichnet die Form der Rolle, also ob sie eher flach, rund oder spitz nach außen zuläuft. Der Kern ist letztenendes ausschlaggebend für die Stabilität der Rolle, sowie die Belüftung (Kühlung) der Kugellager.

Kugellager:

Der Mythos ABEC: nahezu jeder fragt nach dem „ABEC“ des Kugellagers, das mit Werten von 1, 3, 5, 7 etc. angegeben wird. Je höher dieser Wert, desto besser angeblich auch das Kugellager. Dieser Wert bezieht sich jedoch lediglich auf den Abstand zwischen Kugeln und Käfig innerhalb des Lagers (gemessen in µm), ist aber weder eine anerkannte Norm, noch wird die Angabe dieses Wertes irgendwie kontrolliert.
Wichtiger als dieser Wert ist also die Verarbeitung, sowie die verwendeten Materialien (z.B. auch Keramik oder Titanium). Da weder der Kunde, noch der Verkäufer hier irgendwelche effektiven Tests der Lager durchführen kann, ist es um so wichtiger, sich auf namenhafte Hersteller von Kugellagern verlassen zu können. Marktführer in diesem Segment dürfte der deutsche Hersteller SKF sein (dicht gefolgt von Twincam, BOSS und LTM).

Schutzausrüstung:

Egal, ob beim Snowboarden, beim Skate- und Kickboarden oder beim Inlineskaten; Wer an seinen Knochen und Gelenken hängt, oder diese sogar zum Arbeiten braucht, sollte sie auch Schützen.
Beim Inlineskaten besteht das absolute Minimum aus Knie-, Ellenbogen- sowie Handgelenkschützern, die selbst bei „falschem“ Fallen das schlimmste verhindern, bei richtiger Anwendung sogar die Aufprallenergien bedeutend mindern können. Natürlich spielen hier aber auch Komfort und Bewegungsfreiheit eine große Rolle und werden angesichts von Supermarkt-Billg-Angeboten ein immer wichtigeres Verkaufsargument!
Da man allerdings nicht nur vor dem eigenen Ungeschick, sondern vor dem Dritter nicht sicher ist, sollte man besonders in städtischen Gegenden einen speziellen Inlinehelm tragen, der im Gegensatz zum Fahradhelm den Hinterkopf bedeutend stärker schützt.
Nichtsdestotrotz sollte man durch vorausschauendes Fahren Unfälle zu verhindern versuchen, sich an Verkehrsregeln halten und Rücksicht nehmen… DAS ist der beste Schutz!

Richtig skaten lernen oder die passende Ausrüstung finden? Die Inlineschule Celle macht’s möglich.

Laufen (Bekleidung und Schuhe)

Sonntag, August 29th, 2010


Um den richtigen Laufschuh finden zu können, ist es wichtig, zunächst über verschiedenste Fußfehlstellungen und die daraus resultierenden Abrollbewegungen informiert zu sein. Hat man diese Informationen über Senk-, Knick-, Spreiz- und Hohlfüße erst einmal verarbeitet, ist es bedeutend einfacher, dem Fachverkäufer Auskunft zu geben, und auch hier zwischen guter und mäßiger Beratung zu unterscheiden.
Viele Geschäfte bieten auch die möglichkeit einer Videoanalyse an, so daß nicht nur der Fachverkäufer, sondern auch der Läufer die Füße und Fußstellung beurteilen können. (kleiner Tip: niemals am Wochenende losgehen und optimale Beratung erwarten! …dazu ist meist zu viel Betrieb. Lieber Anfang der Woche losgehen, und ruhig ein bis zwei Stunden Zeit nehmen!)

Unter der Pronation versteht man einen natürlichen Dämpfungsmechanismus des Fußes. Hierbei werden aufkommende Kräfte durch ein „einknicken“ des Fußgewölbes aufgefangen. Findet dieses Einknicken in zu starkem Maß statt (auch an der Höhe des inneren und des äußeren Knöchels zu erkennen), so spricht man von Überpronation.

Hat man erst einmal herausgefunden, welche Form der Unterstützung der Fuß benötigt, ist es beinahe nur noch eine Frage des Anprobierens um den individuell richtigen Laufschuh zu finden.
Dieser sollte dann je nach Körpergewicht oder auch vorhandener Gelenkschädigung die entsprechende Dämpfung in der Landephase bieten, in der Stützphase der Überpronation oder Supination entgegenwirken, und in der Führungsphase die Verwindung des Fußes verhindern, sowie ggf. eine dynamische Dämpfung beim Abstoßen gewährleisten.
Dies läßt sich durch verschiedene Element im Aufbau des Schuhs erreichen (s.Abb.oben rechts). Anhand dieser Elemente, wie z.B. der farblich gekennzeichneten Pronationsstütze oder einer Torsionsbrücke läßt sich auch ohne detailierte Kenntnisse über das jeweilige Laufschuhmodell eine Aussage darüber treffen, für welchen Läufertyp dieses geeignet ist. Hierzu genügt meist schon ein kurzer Blick auf die Sohle.

Laufschuhe:

Dämpfung: Im Moment des ersten Bodenkontakts wirken verschiedenartige Aufprallkräfte unter Ferse und Vorderfuß. Diese Unterschiede werden von unterschiedlichen Dämpfungssystemen [je nach Firma: ADIPrene (adidas), Gel (ASICS), Air (Nike), DMX od. Hexalite (Reebok), CELL (Puma), Absorb (NewBalance), Grid (Saucony)] ausgeglichen.
Die Dämpfungselemente befinden sich zumeist im Fersenbereich auf der äußeren Seite, um so genau dort zu wirken wo der Fuß zuerst auftrifft, und folglich die größte Belastung auszuhalten hat. Im Vorfußbereich sind Dämpfungselemente zumeist erst bei Schuhen ab einer Preislage von ca. 90,00 € aufwärts zu finden. Hier soll es in erster Linie einen unnötigen Energieverlust beim Abdruck verhindern.
Die Pronation ist ein natürlicher Dämpfungsmechanismus des Fußes. Hierbei „knickt“ beginnend mit dem Aufprall der Ferse das Fußgewölbe nach unten und minderst somit die auftretende Energie.
Im Fall einer Überpronation, also einer übertrieben starken ausführung dieser natürlichen Funktion muß der Fuß, d.h. Das Füßgewölbe unterstützt werden. Hierzu werden die Laufschuhsohlen in den entsprechenden Bereichen mit Schaumstoffen größerer Dichte, also größerer Härte gearbeitet. Die Größe der Pronationsstütze, also wie weit sie vom Fersenbereich in den Vorfußbereich vorgezogen ist hängt unter anderem auch mit dem Gewicht des Läufers zusammen. Da bei höherem Gewicht sehr viel größere Afprallenergien auftreten braucht ein schwerer Läufer zumeist eine stärkere Pronationsstütze

Laufbekleidung

Waren früher noch Trainingsanzüge, T-Shirts u.ä. aus Baumwolle das Optimum an atmungsaktiver und funktioneller Sportbekleidung, so haben in den letzten Jahrzehnten die Entwicklungen immer weiter verbesserter Kunstfasern die Weisheiten von Damals Lügen gestraft.
Diese hochtechnologischen Chemiefasern haben den Begriff Atmungsaktivität um eine wichtige Funktion erweitert: den Feuchtigkeitstransport. Dieser Trend zu immer funktionellerer Bekleidung hat natürlich auch im Laufsektor seine Spuren hinterlassen.
Die Funktionelle Laufbekleidung von heute muß gleichzeitig schweiß nach außen transportieren, Luft an die Haut lassen, vor Kälte schützen und wenn es möglich wäre auch noch gänzlich vor Nässe schützen. Kurz gesagt diese Bekleidung muß die perfekte Klimaanlage in textiler Form darstellen.
Der Schweißtransport und die Atmungsaktivität funktionieren hierbei wie bei jeder Funktionsbekleidung auf dem Prinzip „vom Überfluss zum Mangel“, also von der Produktionsstelle (Haut) zum Verteiler (aüßere Bekleidungsschicht) zum Endabnehmer (Umgebungsluft), und basieren auf den Eigenschaften der verwendeten Materialien, die nicht in der Lage sein dürfen, Feuchtigkeit zu speichern und der möglichst engen Passform der Bekleidung (hauteng). Gerade beim Laufen ist auf Grund der hohen Schweißproduktion ein sofortiger Abstransport notwendig.
Dieser Abtransport von Schweiß gewährleistet, daß der Körper trocken bleibt, und somit nicht unterkühlen kann. Die Luftzirkulation im Bekleidungssystem aus Unterwäsche, Oberbekleidung und Jacke trägt andererseits dazu bei, daß der Körper auch nicht überhitzt. Aufgeraute Laufhosen und -hemden für den Wintereinsatz bewirken einen Lufteinschluß, der Wärmeisolierend wirkt, und der Auskühlung zusätzlich entgegenwirkt.
Das größte Missverständnis besteht immer noch bei den Laufjacken. Der kunde erwartet hier vor Regen geschützt zu werden, übersieht hierbei jedoch die tatsächliche Funktion einer Laufjacke. Diese Besteht in erster Linie in der Winddichtigkeit, dem Feuchtigkeitstransport und der Luftzirkulation, also der Klimaregulierung.
Heutige Membranen wie GoreTex oder Sympatex sind allerdings leider noch nicht in der Lage, das gesammte, beim Laufen entstehende Schweißaufkommen nach außen zu transportieren, geschweigedenn für eine ausreichende Luftzirkulation zu sorgen.

Außerdem: Welchen Läufer interessiert es nach ein paar Kilometern noch, ob er von innen oder von außen nass wird?!?

Laufartikel günstig einkaufen.
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Laufschuhberater bei SportScheck




sportscheck.com


Herzfrequenmessgeräte (neudeutsch: Pulsmesser)

Sonntag, August 29th, 2010


„listen to your heart“ und „Dein Herz ist Dein bester Trainingspartner“. Dies sind Werbeslogans, die kurz und knapp beschreiben, weshalb es für JEDEN Sportler so wichtig ist, seine Herzfrequenz immer im Auge zu behalten.

Wer einen Sport betreibt möchte zumeist irgendetwas damit erreichen. Sei es die Fettverbrennung, Leistungssteigerung, eine Verbesserung der allgemeinen Fitness, die Verbesserung der Gesundheit, oder einfach nur ein wenig Spaß. Der Fehlschluß liegt jedoch schon darin, nach dem alten Prinzip „viel hilft viel“ vorzugehen, denn für jedes dieser Trainingsziele muß man auf unterschiedliche Weise unterschiedlich viel tuen. Was man aber auf gar keinen Fall machen darf, ist die Überbeanspruchung des eigenen Körpers, sonst schlägt das angestrebte Ziel sehr Bald ins Gegenteil um.

Um also sein Ziel wirklich zu erreichen, und nicht darüber hinauszuschießen, empfiehlt es sich, seine Herzfrequenz zu kontrollieren, und damit auf das eindeutigste Zeichen seines Körpers zu hören. Da allerdings niemand in der Lage sein dürfte wärend der Ausübung des Sportes seinen Puls zu fühlen, gibt es entsprechende Geräte verschiedener Hersteller um dies und noch einiges mehr zu tun.

Der führende Hersteller für diese, einer Armbanduhr ähnlichen, Geräte ist die Firma Polar. Nahezu alle auf dem Markt erhältlichen Geräte bestehen aus zwei Teilen: dem Sender (Sensor mit Sendeteil wird als elastischer Gurt über der Brust getrage) und dem Empfänger (einer Armbanduhr ähnliches Empfangsgerät, das die aktuelle Herzfrequenz anzeigt und auch weitere Funktionen ausführt). Am Empfänger lassen sich die Einstellungen vornehmen, wie z.B. die Definition einer Ober- und einer Untergrenze für die Herzfrequenz. Dies empfiehlt sich besonders, da die Herzfrequenz immer schwankt, und eher in einem bestimmten Bereich, als auf einer bestimmten Frequenz bleiben soll. Welcher Bereich der jeweils richtige ist, läßt sich aus der maximalen Herzfrequenz (220 minus Lebensalter), und dem angestrebten Trainingsziel ermitteln. Hierzu notwendige Tabellen finden sich meist in der zum Gerät gehörenden Trainingsanleitung.
Weitere Funktionen sind z.B. die automatische Ermittlung dieses Bereiches, eine Errechnung des Kalorienverbrauches u.ä.

Also: Wer sein Trainingsziel erreichen möchte ohne seinen Körper zu überanspruchen muß seine Herzfrequenz kontrollieren undbenötigt hierzu die individuell richtige Ausrüstung.

Ski - Langlauf und Alpin

Sonntag, August 29th, 2010


Aufgrund sich ständig ändernder Technologien verzichte ich momentan auf eine genauere Beschreibung des Skiaufbaus. Eine möglichst allgemeingültige Beschreibung wird hier später einmal zu finden sein. Bis dahin empfehle ich den Gang ins Fachgeschäft!

Zielgruppeneinteilung:

Allround: Einsteiger bis mittleres Fahrkönnen, Genuss-Skiläufer, Einstieg in Carvingtechnik

Skicharakteristik: leichte Schwungauslösung, guter Kantengriff aber Fehlerverzeihend,
mittlere Skitaillierung; Längenempfehlung: Körpergröße minus 10 – 20 cm

Sport: Fortgeschrittene und sportliche Skiläufer, sportliche Carvingtechnik

Skicharakteristik: zielgenaue Steuerung, hohe Eigendämpfung/Laufruhe, sehr guter
Kantengriff, spezifische Taillierung

Fun: mittleres und sportliches Fahrkönnen, reine, extreme Carvingtechnik (Spaß/Fun)

Skicharakteristik: leichte und sehr schnelle Schwungauslösung auf der Kante, sehr
guter Kantengriff, stark tailliert

Freeride: Mittleres und sportliches Fahrkönnen, freies Fahren im Gelände bevorzugt

Skicharakteristik: insgesamt breiterer Ski für mehr Auftrieb und leichteres Aufkanten,
Ski für jede Situation

Alpinski-Sicherheitsbindungen:

Als vor mehreren Jahrzehnten der Skisport mehr und mehr zunahm stieg auch die Anzahl der Verletzungen bei Stürzen im Bereich Knöchel bis Knie. Um hier wirksam Verletzungen vorzubeugen wurden „Sicherheitsbindungen“ entwickelt, die den Skischuh ab einer bestimmten Belastung freigeben sollten, so daß der Hebel, den der Ski bildet nicht mehr in der Lage sein sollte die Beine des Fahrers zu brechen. Diese Technologie wird bis heute immer weiter entwickelt, so daß heutige Bindungen auch diagonal (bei Drehstürzen) auslösen, und sehr individuell, dem Körperbau des Fahrers entsprechend im Auslösewert eingestellt werden können. Um zu verhindern, daß der Ski zum tödlichen Geschoß wird ist im Fersenbereich eine Skibremse in Form von wei seitlich angebrachten „Armen“ angebracht, die durch den Skistiefel beim Fahren oben gehalten werden.
Heutige Bindungen können je nach Konstruktionsweise, Standerhöhung oder zusätzliche Technologien auch das Fahrverhalten des Skis beeinflussen (z.B. zusätzliche Vorspannung).

Tools:

Der neue Trend auf den Pisten heist „Tools“ diese 80 bis 120 cm kurzen Ski sind ein reines Spaßgerät, die einfach alles möglich machen. Vorwärts und rückwärts carven, springen, Fahren in der Halfpipe, oder einfach nur ohne wirklich vorhandenes können erste Erfolge beim Skifahren erleben. Die Starke Tailierung ermöglicht wie bei „Funcarvern“ ein sehr extremes Carven, und die Kürze dieser Tools macht sie auch für sehr ungeübte Skifahrer auf fast jeder Piste kontrollierbar.
Auf Grund der geringen Länge genügen hier sehr einfache Bügelbindungen ohne Auslösemechanismus. Erst ab einer Länge vom einem Meter werden Sicherheitsbindungen notwendig um den Fahrer vor den beim Sturz auftretenden Kräften zu schützen.

Tourenbindungen:

Tourenbindungen sind entsprechend den Tourenski sehr leicht konstruiert um beim Aufstieg kraft zu sparen. Ebenfalls für den Aufstieg (oder auch für die Telemark-Technik) läßt die Bindung sich im Fersenbereich vom Ski lösen, so daß „Gehbewegungen“ möglich werden. Tourenbindungen lassen sich wie Alpin-Sicherheitsbindungen einstellen, so daß sie bei bestimmten auftretenden Kräften den Schuh herauslösen. Damit die Ski in diesem Fall im Tiefschnee nicht verloren gehen, sind Tourenbindungen mit einem Fangriemen ausgestattet, der am Fahrer befestigt wird.
Optional kann auch hier eine Skibremse angebracht werden. Des Weiteren gibt es als Zubehör sogenannte „Harscheisen“, die aus metall gearbeitet unter dem Ski auch auf hartem Untergrund greifen,und so auch auf vereisten Strecken den Aufstieg ermöglichen.

Tourenski:

Tourenski sind in Form und Länge ähnlich den „Freeride-Carvern“ aufgebaut. Um aber den Aufstieg zu erleichtern sind sie so konstruiert, daß sie ein möglichst geringes Gewicht aufweisen. Damit bei der Abfahrt in unberührtem Gelände Unebenheiten möglichst gut ausgeglichen werden sind Tourenski zumeist mit integrierten Dämpfungsmechanismen ausgestattet, die den Ski ruhig halten, und den Fahrer vor Vibrationen schützen. Die Breite des Skis dient wie im Freeride-Bereich dem besseren Auftrieb im Tiefschnee.
Als Zubehör für den Ski ist vor allem das „Steigfell“ zu nennen, das unter dem Belag angebracht wird, und dem Ski Haftung für den Aufstieg gibt. Früher handelte es sich tatsächlich um Felle, während heute synthetische, Filzartige Materialien verwendet werden.

Alpinskistiefel:

Ein perfekt passender Skistiefel bedeutet für den Skifahrer nicht nur mehr Komfort, sondern sorgt auch für eine direkte Übertragung der Schwungbewegung des Körpers auf den Ski. Deshalb ist die Wahl des richtigen Skischuhs mitentscheidend für eine gute Performance auf der Piste.
Die Idee des anpassbaren Innenschuhs ist nicht neu, denn schon lange hat man versucht, der Individualität des menschlichen Fußes gerecht zu werden und Innenschuhe zu entwickeln, die sich dem Fuß anpassen und nicht umgekehrt. Diese Verfahren erforderten jedoch aufwändige Prozeduren, die - einmal durchgeführt - nicht mehr rückgängig zu machen waren.
Ein perfekt passender Skistiefel bedeutet für den Skifahrer nicht nur mehr Komfort, sondern sorgt auch für eine direkte Übertragung der Schwungbewegung des Körpers auf den Ski. Deshalb ist die Wahl des richtigen Skischuhs mitentscheidend für eine gute Performance auf der Piste.
Heute wir ein thermoformbares Material verwendet, das durch Erwärmung weich wird und wie ein Hefeteig aufgeht. In diesem Zustand zieht man den Skischuh an, wobei sich der Innenschuh innerhalb weniger Minuten an die Fußform anpasst.
Nach Erkalten des Materials ist die innere Form des Innenschuhs ein exakter Abdruck des Fußes. Das garantiert wirklich perfekten Halt und schließt Druckstellen völlig aus. Diese neue Technologie wird unter verschiedenen Bezeichnungen von allen großen Markenherstellern eingesetzt:

Als CUSTOM-FIT von SALOMON, QUICK-FIT von NORDICA, COMFORT-FIT von TECNO PRO, HEAT-FIT von HEAD und ULTRA-FIT von TECNICA.

Wie im Skibereich gibt es auch bei Skischuhen verschiedene Modelle für unterschiedliche Fahrertypen. Wünschen Sie einen besonders komfortablen Schuh, sollten Sie einer etwas breiter gearbeiteten Schale und einem bequemen Einstieg den Vorzug geben. Sind Sie eher sportlich orientiert, werden Sie eine enger anliegende, äußere Schale wählen und auf individuelle Einstellmöglichkeiten wie Canting und Flex-Verstellung achten.

Es gibt bei nahezu allen Skistiefelmodellen ein dazugehöriges Damenmodell, das wie in anderen Schuhbereichen auch anatomisch angepaßt ist. Z.Bsp. durch einen schmaleren Leisten, Standerhöhungen im Fersenbereich, und einen an der Wade leicht nach unten ausgeschnittenen Schaft. Andere Funktionen werden ohne Veränderungen auf Damenstiefel übernommen.

Langlauf-Ski:

Der nordische Langlaufsport ist das Jogging für Wintersportler. Die Ski sind bedeutend länger als im Alpinbereich, schmaler und leichter. Die Vorspannung des Skis sollte das Körpergewicht des Langläufers tragen, so daß der unterhalb der Bindung befindliche Steigbereich nur dann aufliegt, wenn nur ein Bein belastet wird. Die Länge des Skis ist also nicht von der Körpergröße, sonder vom Körpergewicht des Fahrers abhängig. Der Steigbereich muß bei Wachsskiern mit einem speziellen Steigwachs behandelt werden, damit der Ski auf dem Schnee greift und ein vorwärtskommen ermöglicht. Bei einem Schuppenski ist der Steigbereich im Gegensatz zum Gleitbereich in Schuppenform strukturiert. Hierbei unterscheidet man zwischen einer Positiv- und einer Negativschuppe. Während die sehr preisgünstige Positivschuppe aus dem Belag heraussteht, ist die Negativschuppe in den Belag hineingefräst.

LL-Bindungen:

Bei den Langlaufbindungen hat sich seit einigen Jahren die „Salomon SNS-Profil-Automatik“ durchgesetzt, die im Gegensatz zu älteren Modellen eine Führung über die gesamte Länge des Shuhs bietet, und damit ein seitliches Abrutschen vom Ski oder eine instabiles Gefühl verhindert. Der vordere Drehpunkt (Bereich zum Abrollen des Fußes) ist näher denn je an die Zehen herangerückt, wodurch eine möglichst natürliche Bewegung für den Fuß möglich wird.

LL-Schuhe:

Verschiedene Hersteller außer Salomon unterstüzen das SNS-Bindungs-/Sohlenprofil, wodurch der auch im Langlauf geltende Grundsatz für Schuhe unterstützt wird: Der Schuh muß RICHTIG passen und den Individuellen Ansprüchen des jeweiligen Sportlers genügen.

Golf

Sonntag, August 29th, 2010


Der Golfsport stellt wohl eine der komplexesten Sportarten dar. Dies trifft nicht nur auf das äußerst komplizierte Spiel zu, sondern auch auf die dafür entwickelten Schläger, Bälle, Schuhe, Caddys usw.!
Golf ist allerdings auch die Sportart, die in den letzten Jahren die größten Zuwachsraten zu verzeichnen hatte, was deutlich signalisiert, daß der Golfsport auch in Deutschland, wie es in anderen Ländern (UK, USA) schon lange der Fall ist, zum Volkssport wird.

Caddys:

Der Golfcaddy erfüllt „eigentlich“ nur die Funktion, den Spieler zu entlasten, indem dieser seine Tasche (Bag) und die Schläger nicht tragen, sondern bequem hinter sich herziehen kann. Dennoch hat der Caddy mit der Zeit auch weiter Funktionen übernommen, bzw. annehmen müssen.
Am weitesten haben sich die sogenannten Klappcaddys (s.Abb.) durchgesetzt, die zusammenklappbar sind, und somit bedeutend platzsparender und leichter zu transportieren sind, als ihre starr montierten (allerdings meist komfortableren) Gegenstücke.
Ebenfalls in der Abbildung zu erkennen ist der inzwischen fast zur Standardausstattung gehörende, knapp unter dem Griff montierte Scorecardhalter. Dieser ermöglicht es zum Einen die Scorkarte spritzwassergeschützt und leicht erreichbar unterzubringen, und bietet zum Anderen eine geeignete Schreibunterlage für die Eintragungen. Zudem sind meistens Halterungen für zwei Bälle und zwei bis vier Tees hieran angebracht.
Das Gestell eines Caddys wird zumeist aus Alluminium gefertigt, wodurch ein geringes Gewicht, und ausreichende Stabilität gewährleistet werden. Die Räder sind generell Kugelgelagert, wobei die Größe der Räder recht stark variiert. Mit zunehmender Größe der Räder wird der Caddy laufruhiger und leichter (mit weniger Kraftaufwand) zu ziehen
Neben den etlichen verschiedenen Modellen von starren und klappbaren Caddys gibt es außerdem elektrisch betriebene Caddys, die entweder selbständig fahren können, oder auch „lediglich“ über einen sensorgesteuerten Hilfsmotor verfügen.

Bags:

Die Golftasche, das Bag, ist der ständige Begleiter des Golfspielers. Wärend ander Sportler ihre Sporttasche nur bis zum Sport mitnehmen, ist das Golfbag gerade während des Sportes unverzichtbar.
Es gewährleistet sowohl den Schutz, also den sicheren Transport der Golfschläger, als auch deren ständige Erkennbarkeit („welchen Schläger ziehe ich da gerade heraus?“) und greifbarkeit. Hierzu werden die Golfschläger mit dem Kopf nach oben in das Bag gestellt. Wenn einem das hier entstehende heillose Durcheinander der Schläger zu viel wird, kann man auf Bags mit entsprechenden Einsätzen (Ordnung der Schläger durch eine feste Röhre pro Schläger), oder nachrüstbare Einsätze zurückgreifen.
Die an der Außenseite des Bags angebrachten Taschen emöglichen es, sowohl Bälle, Tees und anderes Zubehör, sowie auch Regenbekleidung mitzuführen, denn ein echter Golfspieler betreibt seinen Sport bei jedem Wetter.
Generell läßt sich zwischen zwei Arten von Taschen unterscheiden, die sich dann natürlich wieder in unzählige Varianten aufspalten.

Zum Einen die etwas größeren und stabileren Bags, die speziell für den Gebrauch auf Caddys konstruiert sind,und zum Anderen diejenigen Bags die speziell dafür kontruiert sind, getragen zu werden. Diese Bags sind zumeist etwas kleiner und leichter und verfügen über ein ausklappbares Gestänge, mit dessen Hilfe sie in jedem Gelände abgestellt werden können.

Golfschläger:

Der Golfschläger ist wohl direkt nach dem Ball das wichtigste Handwerkszeug des Golfspielers. Man unterscheidet hier nach „Eisen“ und „Hölzern“. Letztere Bezeichnung stammt noch aus einer Zeit, als diese Schläger tatsächlich aus Holz gefertigt wurden. Mitlerweile werden sowohl die einen, als auch die anderen Schlägertypen aus verschiedenen Metallen (z.B. Stahl, Titan, Tungsten etc.) gefertigt. Einfachere, preisgünstigere Schlägerköpfe werden hierzu meistens in einem Stück gegossen, während hochwertigere Schlägerköpfe geschmiedet und zum erzielen verschiedener Effekte (z.B. Fehlerverzeihung, Präzision, Trampolineffekt) aus verschiedenen Teilen in unterschiedlicher Art zusammengesetzt werden.
Hieraus ergibt sich natürlich auch ein unterschiedliches „Verhalten“ der Schläger, so daß hier für den Spieler gilt: es gibt nicht den besten Schläger, sondern nur den individuell für MICH besten Schläger!
Natürlich unterscheiden die Schläger sich auch im Schaft, der sowohl aus Stahl (konisch zulaufendes, gezogenes Stahlrohr), als auch aus Graphit und Materialmischungen bestehen kann. Des Weiteren werden die Schäfte mit unterschiedlicher Flexibilität angeboten. Je höher die Schlägerkopfgeschwindigkeit beim Schlag eines Spielers ist, desto härter muß der Flex des Schaftes sein. Die Bandbreite reicht vom L- (Damen) über R- (regular) bis zum S-Flex (stiff).
Die Länge des Schaftest richtet sich nach der Körpergröße und der Armlänge des Spielers, variiert aber selten um mehr als einen Inch. Da Damen im Durchschnitt kleiner sind als Herren und weniger Kraft aufbringen, werden Damenschläger mit einem kürzeren, flexibleren Schaft ausgestattet. Erst in den letzten Jahren hat die Anzahl der angebotenen „Seniorenschläger“ stark zugenommen. Der Schaft eines solchen Schlägers hat die länge eines regulären Herrenschaftest, aber einen geringeren (zwischen L- und R-Flex) Flex.
Die Schläger werden zur Einteilung mit Zahlen markiert. Diese beziehen sich wiederum indirekt auf den Loft (Winkel der Schlagfläche zum Boden) des Schlägers. Grundsätzlich gilt: je kleiner die Zahl (Benennung des Schlägers), desto geringer, also steiler ist der Loft.

Rucksäcke

Sonntag, August 29th, 2010


Wie jedes Sportgerät muß auch der richtige Rucksack den individuellen Bedürfnissen des Sportlers entsprechen. Geht es zum Beispiel darum, lediglich einen Reisetaschenersatz zu haben, der höchstens ein paar Minuten am Tag wirklich auf dem Rücken getragen wird, kann man ohne Gewissensbisse die Individuelle Anpassung hinter den Kaufpreis zurückstellen.

Soll der Rucksack jedoch tatsächlich auf Touren verwendet werden, so spielt diese Anpassung, sowie Ausstattung, Qualität und Tragekomfort die ausschlaggebende Rolle. Der Rucksack muß also sowohl in der Größe, d.h. in Volumen und Maßen, als auch in der Größe und Anpassbarkeit des Rückengestells, der Schulter und des Hüftgurtes an die jeweilige Person angepasst werden.

Hierbei gilt, daß der Hüftgurt so exakt und fest wie möglich auf der Hüfte aufsitzen muß. Die Höhe der Schultergurte sollte am Rückengestell so anzupassen sein, daß auch diese direkt am Körper anliegen. Nur so kann gewährleistet werden, daß das zusätzliche Gewicht mit geringstmöglichem Kraftaufwand und ohne Schädigung des Körpers (Wirbelsäule, Gelenke, Muskulatur) transportiert werden kann.

Hierbei ist natürlich auch darauf zu achten, daß der höchste Punkt des Rucksacks (inkl. Aufgepacktem Material) nicht oberhalb des Kopfes liegt. Es macht also wenig Sinn, einer 1,50 Meter großen Frau einen 70-Liter-Rucksack zu verkaufen, auch wenn dieser sich an die Rückenlänge anpassen ließe. Einerseits wäre diese Person kaum in der Lage, den voll bepackten Rucksack zu Tragen, und andererseits bestünde die Gefahr, daß das Verletzungsrisiko dadurch gesteigert wird, daß der Körper überlastet wird.
Wer wirklich eine Rucksack-Tour oder Bergtour plant, der reist mit minimalem Gepäck, nicht mit maximaler Belastung.

Wurde erst einmal herausgefunden, welcher Rucksack bzw. Hersteller in punkto Passform dem Kunden entspricht, kann man sich voll und ganz den Ausstattungsmerkmalen des Rucksacks widmen.
Das absolute Minimum an Ausstattung, daß ein Tourenrucksack bieten sollte ist ein teilbarer Innenraum, der im unteren Bereich ein kleineres Fach bildet, daß separat von außen zugänglich sein sollte. Gleichzeitig verbleibt im oberen Bereich ein Größeres Fach für den größten Teil der Ausrüstung. De Weiteren bieten Rucksäcke je nach gedachtem Einsatzgebiet eine Unterschiedliche Anzahl an zusätzlichen Taschen (z.B. verstecktes Wertfach oder Deckeltasche), sowie unterschiedliche Halterungen für z.B. Steigeisen, Wanderstöcke und sonstiges zubehör, das zwar nicht permanent in Gebrauch ist, aber auch leicht zugänglich sein muß.

Auch erwähnt werden sollte, daß Rucksäcke grundsätzlich nicht Wasserdicht sind. Zum Schutz vor länger andauerndem Regen lassen sich z.B. Regenschutzhüllen verwenden, die in einigen Rucksäcken (meist im Boden) bereits integriert sind. Sollte man eine Bootstour planen, so empfielt es sich seine Ausrüstung um einen wasserdichten Packsack zu erweitern, in dem das Gepäck auch beim Kentern des Bootes geschützt ist.

Rucksäcke sind also Grundsätzlich individuell an den Kunden anzupassen, wobei sehr stark nach Einsatzzweck und -gebiet differenziert werden kann und sollte.